17. Literarisches Adventfenster

Z Chrestkind kunnt

Roti Bäggli hot des Kli.
Wörd decht net erkrankat si?
Nu ken Kummer, ich wäß scho,
was dia rota Bäggli do!

As ka net hocka, find`t ke Rua,
macht s Feschtr of und wedr zua,
türlat allig i und us,
gäschtat om im ganza Hus.

Z`Chrestkind sött am Obad ko.
Des Kind, des ka nüt Rüabigs ho!
Des Herzli klockat schneller as sos,
jetz wörds dunkel decht vordoß.

As frogat denn all Hennaschiss:
Kunnts Chrestkind o zu miar ganz gwiss?
Und: Wia lang wörd des noch go?
Und: Was wör ich öberko?

Do set d Mama: Losna guat!
Wenn a Glöggli lüta tuat,
denn ischt ds Chrestkind bi üs im Hus,
packt osam Sack di Gschenkli us.

Ganz rüabig wörd o jetz des Kli.
Wörd decht net erkrankat si?
Nu ken Kummer, ich wäß scho,
was des wiße Gsichtli do!

Dia Krankat , dia isch bald vorbei.
Wellaweg gohts glich o eu!
Z Chrestkind sött am Obad ko.
Do könn miar Kind nüt Rüabigs ho!

Text: Pfanner Heinrich/Vandans

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