6. Literarisches Adventfenster

Wüsch as Chrischtkindle

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Liabs Chrischtkind
I wüsch mir Ziagl, zum Baua a Huus
Unter dr Bruck schlofen zviel, des halt i net uus
Für alle wo Hunger hont und sind i dr Not
Hättischt du sicher a himmlisches Brot
Schicks aha mit ma Engel mit goldena Hoor
der üs alle bewaart vo jedera Gfoor
und gits doch a Bebeele und o eppa mol Leid
wüsch i für dia Lüt a pflaschterats Kleid

Liabs Chrischtkind, schick o no an Schtern, der funklat
wenn sich wegs ma Schtritt d´Schtuba verdunklat
I wüsch mir o a Sacktuach so groß wia a Zelt
Für all dia Träna wo´s git uf dr Welt
Denn hätt i gern warme Händschat, mit ma Pelzle am Rand
Für dia iiskalt Händ, wos git do im Land
Und Schua wett i o, abr dia söten allna passa
Well wer i frönda Schuah goot, ka niamat me hassa
Denn gäbs nu no a mitanand und des würd höschte Zit
Well düat wo ma sich gern hot, denn o an Frida git

Zum Schluss hätt i no a große Bitt
Luag dazua, dass es für mine Wüüsch Flügele git
Denn i bis wills Gott net im Schtand
Zum dia Sacha regla, drum nims du id Hand
Erfüll dia Wüsch, tua net schpärra
Erscht denn kas überall Wianächta wära.

Text: Eva Maria Dörn/Schlins
Foto: Evelyne Wiesinger/Feldkirch

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